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Plädoyer
für
Frieden und Freiheit und für die Vernunft
Für unsere Kinder
(22.11.02, 17.34 Uhr)
Fett absaugen? 4.11.02
D: „Hey, ich habe die Karten für den Ball!“
U: „Für welchen Ball, ich bin fix und fertig. Die Kinder haben Windpocken!“
D: „Ja, was soll ich denn sagen, ich habe den ganzen Tag gearbeitet. Ich bin auch fix und fertig!“
U: „Na toll, du hast gearbeitet! O.K., was für Karten, was für ein Ball, was soll ich da anziehen. Ich bin viel zu dick! Ich hab gestern wieder ´ne Tüte Chips verdrückt.“
D: „Kein Wunder, dass du dicker wirst. Naja, ich hab auch zugenommen. Wir können ja mal absaugen lassen.“
U: „Wie absaugen? Mit dem Staubsauger???“
D: „Neeee, Fett!“
U: „Iiiih, ist ja ekelich! Das kannst du ja machen. Ich mach das nicht. Mach mal lieber auf Friss die Hälfte.“
D: „Die Hälfte von was?
U: „Weiß ich doch nicht, Schluss jetzt! Was also sollen wir anziehen?“
D: „Man trägt jetzt Chiffon, farbenfroh!“
U: „Farbenfroh, aha.....das kostet Geld, ich habe keins.“
D: „Sieh zu, dass Du ein Kleid ranschaffst. Schließlich hast du doch Zeit!“
U: „Na toll, du weißt genau, dass ich nicht rauskomme...also, wo kriege ich jetzt ein schickes und günstiges Kleid her?“
D: „Geh doch zu „Secundo“, die haben da tolle second hand Kleider.
U: „Mensch Du, second hand läuft sowieso wie geschmiert. Hab da 'ne ganze Menge eingeliefert in letzter Zeit. Jetzt soll ich wohl noch meine eigenen Kleider kaufen?“
D: „Du hast sie nicht alle!“
U: „Alle was? Alle Kleider? Hast Du gut erkannt! Ich brauche noch ein Kleid!“
© Loriotta
Der Superminister 4.11.02
U: „Dieser Clement, dieser neue Superminister hat 5 Kinder!“
D: „Dann muss der auch super im Bett sein, sonst hätte er das nicht hingekriegt mit den 5 Kindern.“
D: „Wo hast Du denn die Info wieder her?“
U: „Tja, Bildzeitung!“
D: „War klar!“
U: „Die ist gut!“
D: „Du sollst nicht immer so einen Mist lesen!“
U: „Ich lese, was ich will! Wenn der so viele Kinder hat, wann hat der denn da Politik gemacht?“
D: „Maaannn! Man kann doch auch Politik und Kinder machen!“
U: „Ich könnte das jedenfalls nicht. Entweder man macht Politik oder Kinder!“
D: „Der hat doch auch noch eine Frau! Die macht das mit den Kindern!“
U: “Na toll! Wieder eine von deinen intelligenten Lösungen! Hast du schon mal eine Frau gesehen, die alleine Kinder machen kann???
© Loriotta
Mutter Kind Parkplatz 4.11.02
U: „Bei Ikea gibt es jetzt Mutter und Kind Parkplätze, direkt vor der Tür, neben den Behindertenparkplätzen. Das find ich toll!
D: „Das find ich auch toll!“
U: „In Amerika gibt es das überall!“
D: „Woher weißt Du das?“
U: „Das habe ich gehört!“
D: „Richtig ist es!“
U: „Aber, wen interessieren schon Mütter mit Kindern??? Ich bin neulich mit meinem 3 Jährigen Bahn gefahren. Der Zug kommt, die Tür geht auf. Ich denk ich kann rein, so mit Kind, freundlich lächelnd. Nix da! Nicht wie auf der Titanic: Mütter und Kinder zuerst! Neeeiiiin! Erst kommen Männer mit Aktentaschen! Dann kommen Männer mit Fahrrädern! Dann kommen Singles, egal, welchen Geschlechtes! Und dann kommen die Zugbegleiter! Wenn ich nicht den Kleinen mutig an mich gerissen hätte und entschlossen hinterhergesprungen wäre, würden wir wohl heute noch da stehen!“
© Loriotta
Pleite 4.11.02
D: „Deutschland ist pleite!“
U: „Ich bin auch bald pleite! Allein die Ankündigung, dass die Spekulationsgewinne nach einem Jahr nicht mehr steuerfrei sind, hat mich zum Rückzug von der Börse bewegt! Ich mach da nichts mehr. Da kannst du lieber dein Geld auf ein Sparbuch legen!“
D: „Wo die Inflationsrate höher ist als die Zinsen, da wird es auch nicht wirklich mehr!“
U: „Stimmt! Dann musst du eine Lebensversicherung abschließen, die ist nach 12 Jahren steuerfrei!“
D: „Wer will schon eine Lebensversicherung. Ich will schnelles Geld!“
U: „Gibt’s nicht mehr! Kommunismus!“
D: „Unsinn!“
U: „Früher wurden Vermögen an der Börse oder durch Heirat gemacht. Heute geht das nur noch durch Heirat!“
D: „Und selbst das geht nicht mehr, weil sie alle verarmt sind.“
U: „Na toll! Deutschland ist pleite! Ich auch!”
© Lori Otta
Professor Siebert steht auf! 14.11.02
U: „Ich bin megagepestet!“
D: „Wieso?“
U: „Ich hab einfach schlechte Laune, was soll ich sagen?“
D: „Ja, ich habe auch nicht viel bessere Laune.“
U: „Wieso?“
D: „Frust überall wo man hinguckt, allein, wenn man die Zeitung aufschlägt.“
U: „Das Handelsblatt ist heute aufgemacht wie eine Todesanzeige. „Schwarzer Tag für rot grün!“ ist die Überschrift. Wachstumserwartungen schwinden. Einbruch bei den Steuern!“
D: „Die Mafia?“
U: „Neeeee, der Mittelstand liefert nicht mehr. Hast Du gesehen, Schröder hat sich fast mit dem Sachverständigenrat geprügelt. Die 5 Weisen sagen, so geht das nicht mehr weiter, wie der Schröder das will.
U: „Deutschland leidet unter Realitätsverlust sagt der Professor Siebert. Was meint er damit?“
D: „Na früher waren die Deutschen das Volk der Dichter und Denker...“
U: „Ach, und heute?“
D: „Glauben die Deutschen mehr, dass sie das Volk der Dichter und Denker sind.“
© Loriotta
Deflation 12.11.02
D: „Was ist Deflation?“
U: „Deflation ist das Gegenteil von Inflation.“
D: „Na toll, Deflation, Inflation, was heißt denn das?“
U: „Inflation ist, wenn das Geld immer weniger wert wird.“
D: „Und was bitte ist dann Deflation?“
U: „Deflation ist, wenn das Geld immer mehr wert wird. Wenn die Preise jeden Tag weiter fallen. Wenn Angebot keine Nachfrage findet. Wenn die Kunden nicht mehr kaufen, aus welchem Grund auch immer.“
D: „Aha?!“
U: „Wenn ein Unternehmen nach dem anderen aus dem Markt fliegt, weil die Waren, die es produziert hat keine Abnehmer mehr finden. Konsequenz ist steigende Arbeitslosigkeit.“
D: „Das hört sich nicht gut an.“
U: „Das hört sich nicht nur nicht gut an. Es ist auch nicht gut. Schlecht ist es, wirklich schlecht.“
© Loriotta
Sodom und Gomorra 13.11.02
D: „Winston Churchill hat mal gesagt: Die Wahrheit ist nur was für Kinder, Alte und Narren!“
U: “Na toll! In der Bibel steht aber: Du sollst nicht lügen!“
D: „Warum nicht?“
U: „Weil es nicht gut ist. Du willst doch auch nicht belogen werden. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder dem anderen einen in die Tasche lügt!“
D: „Vielleicht nach Sodom und Gomorra!“
U: „Oder in den Bundestag!.....Was war denn da noch los?“
D: „Wo? In Sodom und Gomorra oder im Bundestag?“
U: „Hmm, ist doch das gleiche oder? Also, was war da nun los?““
D: „Ja, da ging irgendwie auch alles drunter und drüber. Das waren zwei Städte in denen richtig für falsch, und falsch für richtig erklärt wurde. Nur ein Vernünftiger war wohl noch da, der Lot. So hieß der. Den hat der liebe Gott gerettet und alles andere hat er vor Wut in Schutt und Asche gelegt.“
U: „Soso, ist ja ein bisschen wie bei uns, gibt ja auch nur noch wenige Vernünftige, fehlt nur noch, dass alles in Schutt und Asche gelegt wird....“
D: „Wieso? Der Ätna ist doch schon ausgebrochen.“
U: „Meinst du, das ist, weil der liebe Gott sauer ist? „
D:“ Naja, ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es da einen Zusammenhang gibt. Aber wenn es den lieben Gott gibt, gute Laune hätte er im Moment bestimmt nicht.“
© Lori Otta
Sparstrumpf 14.11.02
U: „Volker ist nicht zu der Eröffnung der Color Line Arena in Hamburg gegangen. Der hat Angst.“
D: „Wieso hat der Angst?“
U: „Na, vor Attentaten. Was weiß ich.“
D: „Wie? Denkt der, dass die da ein Bombenattentat machen?“
U: „Glaub schon.“
D: „Er meidet auch Kaufhäuser. Muss ja nicht sein, meint er.“
U: „Irgendwie war das auch ganz leer gestern in den Geschäften in Hamburg. Na, herzlichen Glückwunsch, wenn sie das alle so machen. Ach, das kann ja aber auch mit der Konjunktur zusammenhängen.“
D: „Aber so arbeitet der Terrorismus. Er spielt mit der Angst der Menschen.“
U: „Meine Frisöse hat auch Angst.“
D: „Was für Angst?“
U: „Unspezifische Angst. Sie fürchtet sich einfach. Sie hat zu mir gesagt: Sie traut den Bossen da oben nicht mehr. Und zu ihrem Willi hat sie gesagt. Willi ich hol das Geld von der Bank und pack es in den Sparstrumpf.“
D: „Nee! Das kann nicht angehen! Und wer ist eigentlich Willi?“
U: „Na, ihr Mann.“
D: „Wieso wollen sie das in den Sparstrumpf stecken???“
U: „Weil sie da selber auf ihr Geld aufpassen können. Sie trauen eben keinem anderen mehr.“
D: „Find ich gut, wenn ich Geld hätte, würde ich das auch in den Sparstrumpf stecken.“
U: „Ach kommst Du auch schon auf die Idee.....“
D: „Nee?! Erzähl mir jetzt nicht, dass du die Kohle in Strümpfen gebunkert hast!?“
U: „Na klar...“
D: „Wollstrümpfe oder Seidenstrümpfe?
U: „Seidenstrümpfe, wenn die Zeiten härter werden, kann ich die auch noch verscherbeln.“
D: „Sei ehrlich Du hast im Keller auch Zigaretten gelagert....!“
U: „Klar!“
D: „Und was noch?“
U: „Gold!“
© Loriotta
Sparen! 14.11.02
U: „Ich bekomm einen an der Waffel!“
D: „Wieso?“
U: „Mein Mann hat jetzt Regeln für den Klopapierkonsum aufgestellt.“
D: „Gott, ist weit gekommen, jetzt müssen wir sogar noch am Klopapier sparen. Und wie sind die Regeln?“
U: „4 Blatt für Groß, 2 Blatt für Klein....“
D: „Das glaub ich nicht, das ist zu wenig!“
U: „Ich weiß, das ist hart, aber so ist das!“
D: „Und Gäste???“
U: „Wie Gäste???“
D: „Wie ist die Zuteilung für Gäste?“
U: „Was denkst Du? Gäste bekommen keine Extrazuteilung. Im Gegenteil, wenn Gäste kommen, legen wir Hakle weg und nehmen Danke!“
© Loriotta
A` Rosa Blue 16.11.02
U: „Ich weiß jetzt, wie das damals war....“
D: „Wie, damals war?“
U: „Naja, damals....“
D: „Wie war es denn?“
U: „Die Bäcker haben gebacken.“
D: „Welche Bäcker?“
U: „Na die Brotbäcker eben! Und die Tischler haben getischlert! Die Maler haben gemalt....und die Dachdecker haben Dächer gedeckt.“
D: „Na und, ist da was falsch dran?“
U: „Im Prinzip nicht, aber die Politiker haben Politik gemacht. Und es hat eben keiner aufgepasst! Es hatte halt keiner Zeit. Jeder war irgendwie mit sich beschäftigt. Es muss auch damals Warnungen gegeben haben.“
D: „Was für Warnungen?“
U: „Naja, so aus Kunst und Kultur. Eben Warnungen.“
D: „Wovor sollen die denn gewarnt haben?“
U: „Na, vor Fehlentwicklungen in der Gesellschaft. Aber die hat man kurzerhand als planlos und verrückt abgetan. Ich habe gestern n-tv gesehen, dieses Laufband. „Experten und Opposition warnen, Notgesetze trotzdem durchgebracht...“ Und die Bäcker backen und die Tischler tischlern.“ Hast Du die Tickets?“
D: „Welche Tickets?“
U: „Na, für die „Gustloff“!“
D: „Ach so, ja, ich konnte aber nur noch eine Passage auf der „A´rosa Blue“ bekommen, alles andere war ausgebucht!“
U: „Wieso ausgebucht?“
D: „Naja, Günther Grass und seine Leute wollen wohl mit der „Gustloff“ los und Schröder und seine Leute haben die Titanic gebucht!“
U: „Mit der wäre ich sowieso nicht gefahren.“
D: „Wieso nicht?“
U: „Weil die untergeht.“
D: „Und wieso nimmt Schröder die dann?“
U: „Wahrscheinlich hat der bei „Verdi“ gebucht und die haben ihm das verheimlicht!“
© Loriotta
Pockenwarnung! 16.11.02
U: „Hier guck: „Spiegel online 16.11.02“ der Bund bereitet sich auf einen Pocken Anschlag vor.“
D: „Das will ich nicht.“
U: „Was? Das die sich vorbereiten? Wieso nicht?“
D: „Ach das ist mir egal. Ich will keine Pocken.“
© Loriotta
Professor Joseph E. Stiglitz steht auf! 17.11.02
U: „Ich habe einen ganz tollen Artikel von einem Professor gelesen.“
D: „Was für einen?“
U: „Der hieß „wie Phönix aus der Asche“.“
D: „Und?“
U: „Wusstest Du, dass wir vom Amerikaner abhängig sind?“
D: „Joah, aber der Amerikaner ist ja auch von uns abhängig.“
U: „Joah, na und wenn das so ist, dann können wir hier nicht so einfach ohne Rücksicht auf Verluste unser eigenes Süppchen kochen.“
D: „Joah, die können aber auch nicht so einfach ihr eigenes Süppchen kochen.“
U: „Joah...“
D: „Was stand denn da drin in dem Artikel?“
U: „Da stand drin, dass Steuersenkungen in Amerika keinen Sinn machen und dass die Regierung das zugeben soll und ihr steuerpolitisches Programm überarbeiten soll.“
D: „Und wieso ist das für uns so wichtig?“
U: „Weil, wenn sie das falsch machen mit den Steuern, kann es zu einer globalen wirtschaftlichen Abwärtsspirale kommen.“
D: „Und dann?“
U: „Ja, dann sagt der Professor brauchen wir eine neue Weltwirtschaftsordnung.“
D: „Und wie soll die aussehen?“
U: „Das hat er nicht gesagt, nur, dass sie dann wie Phönix aus der Asche kommen soll.“
D: „Das ja Mann auch nicht so einfach .Wenn erst mal Asche ist, kann man da ja auch nicht mehr so viel rausholen. Da dürfen die Amis ja nichts falsch machen.“
U: „Ja und wir auch nicht, weil wir ja voneinander abhängig sind. Ich muss gleich noch den Kamin sauber machen.“
D: „Mach mal, dabei kannst du ja gleich noch mal auf die Suche nach einer neuen Weltwirtschaftsordnung gehen.“
U: (Wurschtelt im Kamin rum) „Komm Phönix, komm!“
© Loriotta
Aufstehen für Frieden und Freiheit! 18.11.02
U: „Das gibt einen Riesenknall!“ D: „Was?“
U: „Das was sie angerichtet haben.
D: „Wieso ?“
U : „Hier lies Onvista 18.11.02, 9.12 Uhr. »
U : «US-Privatanleger: Abschied vom Geldmarkt »
D: „Das ist genau das, was der Professor Stiglitz gemeint hat.“
U: „Die Amerikaner flüchten aus ihrer eigenen Wirtschaft und Währung, weil sie kein Vertrauen mehr haben.“
D: „Und, wohin gehen sie?
U: „Nach Europa, Europas Börsen bieten sich den Amerikanern als vielversprechende Alternative an.“
D: „Ja, das wird ihnen aber letztendlich auch kein Glück bringen, weil eine schwächelnde US-Wirtschaft und ein anziehender Euro die europäischen Exporte einbrechen lassen.“
U: „Das ist das Problem! Europa wird sich dem wirtschaftlichen Abschwung anschließen. Das ist die globale Abwärtsspirale! Und weißt Du was das schlimmste ist?“
D: „Was?“
U: „Die schnellen Informationsflüsse unserer Zeit und die Panik!“
D: „Jeder kann auf „Onvista“ diese Nachricht lesen!“
U: „Es wird viel schneller gehen, als wir denken. Warum sollte ich mit dieser Erkenntnis einen Geldmarktfond kaufen! Im Gegenteil, ich werde ihn verkaufen, da auch ich das Vertrauen in Wirtschaft und Währung verloren habe!“
D: „Scheiße!“
U: „Das gibt einen Riesenknall! Und weißt Du, was das Schlimmste ist. Ich glaube es ist zu spät.“
D: „Es ist nie zu spät!“
U: „Was können wir denn tun?
D: „Wir können aufstehen für den Frieden und die Freiheit, und unsere Politiker zwingen die richtigen Maßnahmen einzuleiten um dieses Horrorszenario zu verhindern!“
U: „ Ich stehe!
D: „ Ich auch!
© Loriotta
Queen Elizabeth geht in James Bond! Alan Greenspan steht auf! 19.11.02
Herr J.,
ich halte nach Sternschnuppen Ausschau - heute ist Leonidenflug - und irgendwie musste ich an sie denken und lächeln. Ich habe zwar keine gesehen, aber wenn man sich etwas ganz fest wünscht, dann kommt das so. Hoffentlich haben sie meinen Aufruf für Frieden und Freiheit und für die Vernunft gut verkraftet.
Haben Sie gelesen, dass die Königin im James Bond war? Ich glaube auch sie ist schon angetreten für Frieden und Freiheit. Eine mutige Frau wie ihre Mutter.
Und was Alan Greenspan heute nacht gesagt hat....Experten sehen insbesondere in Deutschland strukturelle Verkrustungen...das ist so, als wenn ich zu meiner Freundin sage, deine Töpfe sind schmutzig....auhauaha.
In den Kieler Nachrichten, unserer Tageszeitung, war gestern der Artikel "Kiel steht auf". Das finde ich toll!
Ihr Fräulein U. angetreten für Frieden und Freiheit und für die Vernunft.
© Loriotta
Altvordere und Intellektuelle steht auf! 19.11.02
Altvordere und Intellektuelle, wo seid ihr, Ihr müsst reden für die Freiheit und für den Frieden und für die Vernunft. Es muss ein gewaltfreier Aufstand in den Köpfen sein! In Hamburg kämpfen die Leute auf der Straße. Die "Bambule"! Die Gewaltspirale muss zurückgedreht werden! Im Sinne von Frieden und Freiheit und für die Vernunft. Es duldet keinen Aufschub. In Sinne von Adenauer, Marion Gräfin Dönhoff und für unsere Kinder. Gott ist mit uns!
© Loriotta
Der Papst steht auf! 20.11.02
U: „Hat überhaupt einer wahrgenommen, dass der Papst aufgestanden ist für Frieden und Freiheit.
D: „Ist er?“
U: „Ja Mann! Schon vor drei Tagen. Er hat vor dem italienischen Parlament geredet! Hätte es nicht auf allen ersten Titelseiten stehen müssen? Gerade jetzt wo es so wichtig ist? Er ist für den Frieden und für die Freiheit und für die Verständigung der Völker über alle Nationen, alle Sprachen, alle Religionen und Kulturen eingetreten.“
D: „Ob ich das Vater unser noch kann?“
U: „Onvista, 20.11.2002, 18.04 Uhr „Gold in Europa in ruhigen Bahnen!”
D: „Das ist gut!“
U: „Weitermachen, für Frieden und Freiheit und für die Vernunft!“
© Loriotta
Taboule 20.11.02
U: „Harry Potter war gut! Nach dem Kino sind wir noch in die 'Taboule'.“
D: „Was ist denn das!“
U: „So ein kleiner arabischer Kiosk, gegenüber vom Studio!“
D: „Was wolltest Du denn da???“
U: „Na Essen, Falafel, ich war neugierig, Falafel kannte ich überhaupt nicht.“
D: „Aha.“
U: „Ich guck ja immer erst so von außen, ob ich da wirklich rein will. Da saßen so arabische Männer und Frauen rum. Aber, weil dass sehr ordentlich aussah, habe ich allen Mut zusammen genommen und bin rein.“
D: „Und?“
U: „V. mochte Falafel nicht. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Er warf sich im Stuhl zurück und schrie „Uargh!“ Zu allem Überfluss streckte er die Zunge deutlich in Richtung der Araber raus.“
D: lacht vorsichtig plötzlich abbrechend
U: „Urplötzlich hatte ich Angst vor der Arababer-Truppe. Aber stell Dir vor, sie lachten und fragten, ob er vielleicht lieber Pommes möchte! Ich war immer noch unsicher und wollte lieber nicht nach Majo fragen. Also sagte ich nichts und V. folgte meinem Vorbild. Aber die Araber-Fraktion wusste das Kinder Mayo mögen und fragte: „Mayo?“
D: „Dann kann man den Laden ja empfehlen.“
U: „Ja, Essen frisch, Bedienung klasse, und die Leute waren sehr freundlich. Ich glaube sie hatten Respekt davor, dass ich Kinder hatte. Es war so ein bisschen Völkerverständigung im Kleinen. Warum ist unsere Gesellschaft eigentlich so kinderfeindlich?“
D: „Weiß nicht, aber daran müssen wir auch arbeiten.“
U: „Ja, wir müssen die Gesellschaft so umbauen, dass sie sich wieder an ihren Kindern erfreuen kann!“
D: „Aufeinander zugehen, miteinander reden, Vorurteile abbauen, für den Frieden, für die Freiheit und für die Vernunft!“
© Loriotta
Liberale Globale 20.11.02
U: „Ich weiß jetzt wer ich bin!“
D: „Na toll und wer bist Du?“
U: „Ich bin eine liberale Globale, ich trete ein für den Frieden und die Freiheit und für die Vernunft!“
D: „O.k. wenn Du meinst. Schön, dass wir darüber gesprochen haben!“
© Loriotta
Globale zivilisierte soziale Marktwirtschaft 20.11.02
U: „Wir bekommen ein Kind.“
D: „Achja? Das kommt aber plötzlich. Und wie soll es heißen“
U: „Es soll heißen „globale zivilisierte soziale Marktwirtschaft!“
D: „Und wer soll es auf die Welt bringen?“
U: „Der Frieden und die Freiheit und die Vernunft! Und deshalb ist es so wichtig aufzustehen für Frieden und Freiheit und für die Vernunft!“
U: „Die Völker, Kulturen und Religionen mischen sich. Es passiert. Einfach so.
Unser Denken muss sich öffnen für diese wunderbare Vision!“
D: „Was können wir tun? Das sieht aus als wenn es wichtig wäre.“
U: „Jeder einzelne von uns muss im Kleinen und im Großen für Frieden und Freiheit und für die Vernunft eintreten. Die Nachrichtenticker in den globalen Medien müssen sich in gute Nachrichten verwandeln. Jede gute Nachricht ist eine Nachricht für den Weltfrieden.“
© Loriotta
Lieblingsgedicht
Schlüsselblume
Den Schlüssel für das große Glück,
den möchte jeder haben,
und meint, er wär in Macht und Ruhm
und stolzem Prunk vergraben.
Doch wer nach großen Dingen schaut,
der schreitet drüber hin.
Es liegt der Schlüssel für das Glück
Im Allerkleinsten drin.
Ida Bohatta „Die Frühlingskinder!“
© Loriotta
(Erstveröffentlichung des Theaterstückes im Weblog 22. Mai 2003)
(Fertigstellung des Theaterstückes am 22.11.02, 17.34 Uhr - geschrieben und per E-mail veröffentlicht habe ich es circa zwei Monate vorher)